Feuer und Erde.

Veröffentlicht in Ballsport. am 31/01/2010 von Zottel

Dezent.

Veröffentlicht in Leben. am 25/01/2010 von Zottel

Ich erhielt gerade meine DVD-Lieferung. Mit dabei war auch dieses etwas:

Wenn das nicht nach Sexspielzeug brüllt, weiß ich auch nicht.

Frohen neuen Affen.

Veröffentlicht in Leben., Zwerchfell. am 22/01/2010 von Zottel

Zuerst muss ich mich entschuldigen. Meine Inaktivität der letzten Monate ist der Klausur-Phase, Stress bei der Arbeit, einem unglaublich geilen Jubiläum, Weihnachten, Silvester und einem Jahrestag meiner Geburt samt massivem Haarverlust geschuldet. Außerdem habe ich in dieser Zeit mein Gehalt sinnvoll in Unterhaltungselektronik investiert, die Liebe und Zuwendung gebraucht hat. Ich wünsche also vorweg ein frohes Fest und ein frohes neues Jahr nachträglich. Hoffentlich habt ihr toll gefeiert.

Das Amtsgericht Leipzig hat seinen Fehler inzwischen übrigens behoben und den Termin auf eine machbare Uhrzeit verlegt. Ich nehme also zurück, dass man dort nicht intelligent ist. Es ist nur einfach zu wenig Intelligenz.

Der Grund meines heutigen Eintrages liegt an einem weiteren Kuriosum. Es gibt diverse Seiten im Internet (meistens das Wort “dealz” beinhaltend), die mehrfach täglich auf Schnäppchen hinweisen. So habe ich beispielsweise am gestrigen internationalen Jogginghosentag bei eBay zwei FotL-Jogger für nur 14,99 Euro erstanden. Versandkostenfrei. So gibt es beispielsweise heute einige sehr kostengünstige DVDs bei meinem Liebling Amazon.

Ich erwähnte die Versandkostenfreiheit. Diese ist bei Amazon ja bekanntlich erst ab 20,- Euro gegeben. Um auf diesen Betrag zu kommen, gibt es eine hilfreiche Seite namens versandaffe.de. Dort kann man einen beliebigen Betrag eingeben und sich Artikel anzeigen lassen, die Amazon zu genau diesem Preis verkauft. Für meinen heutigen Einkauf fehlten genau 3,25 Euro.

Es war der beste Artikel zu dem Preis. Ich habe ihn mitbestellt.

Null.

Veröffentlicht in Leben. am 01/12/2009 von Zottel

Alle Donuts weg.

Spontaneität.

Veröffentlicht in Instrumental., Leben. am 26/11/2009 von Zottel

Irgendwie mag ich diese Ein-Wort-Überschriften mitsamt Punkt. Vor allem, wenn ich dann immer so bedeutungsschwangere Worte wie “Dekadenz”, “Intelligenz” oder heute “Spontaneität” wähle. Herrlich.

Wir schreiben den 22. November, also ziemlich genau letzten Sonntag, etwa 15:13 Uhr, also ziemlich genau diese Uhrzeit (ich habe gerade nachgesehen), als mich, hinter meiner (un)geliebten Kasse stehend, eine SMS vom Schroedy erreicht. Er bat mich, meinen Lieblingsmessenger anzuschmeißen. Geht schlecht, so mitten während der Schicht. Also mal in Erfahrung gebracht, was denn so dringend sei. BÄM! Serdar Somuncu am 1.12. ist ausverkauft. So ein Dreck. Ob ich auch am 30.11. könne? Na klar! Und nebenbei, wie ich denn Billy Talent so fände? Kurz und knapp “top”, eine meiner Lieblingsbands.

“Hätte eine Karte für das Konzert heut Abend zu verschenken.” BÄÄÄM! Warte. Das muss ich noch mal lesen! Billy Talent. Konzert. Karte. VERSCHENKEN!

Okay, scheint wahr zu sein. Er fährt mit dem Auto, Einlass um 18.30 Uhr. Fuck! Meine Schicht geht bis 18.00 Uhr. Was? Sitzplätze? Beginn erst um 20.00 Uhr? Geil, bin dabei! Du holst mich sogar ab? Wird ja immer besser!

Kurz meiner neuen Lieblingskollegin eine SMS geschickt, sie möge doch pünktlich erscheinen, damit ich auch wirklich um 18.00 Uhr fertig bin – sie war seeehr früh vor Ort. Ich war schon beim Zählen meiner Kasse so aufgeregt, dass ich andauernd Geld ‘runtergeschmissen hab’. Egal. Nach Hause, kurz kämmen und was anderes anziehen und ab geht’s – Westfalenhalle 1, wir kommen!

Ich kann meinen Dank bis heute nicht in Worte fassen. Auf der B1 sind wir dann, Sturm sei Dank, kurzzeitig von einem Ast attackiert worden und fast ertrunken – wir hatten dann aber doch einen relativ geilen Parkplatz direkt vor dem Eingang. So konnten wir die Halle dann auch betreten, ohne dass sich meine Haare locken, und erst ein mal den Merchandise-Stand aufsuchen. Die Preise waren ein kleiner Wucher (im Vergleich zu Madsen oder den Beatsteaks), aber Tourshirt-Tick bleibt nun mal Tourshirt-Tick. Zugeschlagen und ab in den Oberrang, die erste Vorband ließ nicht mehr lange auf sich warten. Während Schroedy und ich mutmaßten, ob die Cancer Bats übersetzt wirklich Krebs-Fledermäuse sein sollen, begutachteten wir den Gitarristen (welcher in etwas so aussieht wie ich – nur einen Kopf kleiner und bestimmt 20 Kilogramm schwerer) beim Headbangen und -kreisen. Viel Spaß beim Kämmen! Links von uns platzierte sich eine Familie, bestehend aus Mutter, Sohn, Tochter und Tochter (alle zwischen 09 und 14 Jahren, tippe ich (außer der Mutter natürlich! (dreifach-Klammer again! Yeah!))), deren Motiv für den Konzertbesuch mir bis heute nicht sonderlich klar ist, riefen die beiden Gören doch die ganze Zeit “Laaangweilig” (außer beim Heartbreak-Song (Sorry für das englische Wort, Herzbrech-Lied klingt aber einfach scheiße!)). Wirkte nicht so, als sei Rock deren bevorzugte Musikrichtung. Whatever.

Als zweite Vorband (!) erlebten wir dann Silverstein (wie spricht man das aus?), die Herr Tobsen vollkommen zurecht bereits als Emostein titulierte. Gefallen hat’s trotzdem, zumal das Ganze deutlich besser abgemischt und musikalisch sowie optisch abwechselungsreicher war als die Cancer Bats. Spätestens an dieser Stelle muss ich sagen: Mosh-Pits sehen von oben extrem grandios aus! Generell war die Position im halblinken Oberrang mal was Neues und ‘ne sehr coole Erfahrung – ganz angenehm, nicht ganz so schweißgebadet und Hämatomübersäät zuhause anzukommen.

Relativ pünktlich um 21:45 Uhr betraten dann, begrüßt von lautem Jubel und Gekreische, endlich Billy Talent die Bühne.

Mit Devil In A Midnight Mass und This Suffering haben die Jungs einen recht geilen Einstieg gewählt – Surrender kam zum Glück auch recht früh, sodass ich das Konzert genießen konnte – danach wurden Stücke aller Alben sehr bunt gemischt. Irgendwann hielt es um uns herum dann keinen (bis auf die Drecksblagen links von uns…) mehr auf den Sitzen und es wurde ein richtig geiles Konzert! Sänger Ben fragte zwischenzeitlich noch nach dem Sinn von Kondomen über der Meute und verteilte Wasser (bis auf die Sitzplätze!), während im Innenraum ein Tanzkreis auf den anderen folgte. Ein grandioser Abend, für den ich mich hiermit noch einmal herzlichst bedanken möchte! Danke, Daniel! Nach gut 80 Minuten Spielzeit verabschiedeten sich die Kanadier (ziemlich ungenaue Formulierung, waren doch alle drei Bands aus Kanada) mit Red Flag standesgemäß, was den jungen Mann mit dem roten Umhang dann auch endlich seinen wohlverdienten Auftritt brachte.

Die Rückfahrt führte uns dann noch mal kurzzeitig am Tempel der Glücksseligkeit vorbei, bevor es dann – verhältnismäßig trocken – wieder gen Heimat ging. Kurz vor Mitternacht noch einen Zwischenstopp beim güldenen M eingelegt, einen Hamburger mit Käse bestellt (“Soll ich den Cheeseburger jetzt in Hamburger-Papier einwickeln?” – “Ich bitte darum!”) und aus einer Schnappsidee ein grandioses und absolut erfolgsversprechendes Konzept entwickelt, bevor mich dann einige wundervolle Donuts und mein wohlverdientes Bett erwarteten.

Seitdem bin ich leicht erkrankt, ein derart geiles Konzert ist dies aber allemal wert! Danke Anna, danke Daniel, danke Billy Talent!

Internetkram.

Veröffentlicht in Zwerchfell. am 15/11/2009 von Zottel

Ausgabe I

Zuerst möchte ich euch einen Briefwechsel zwischen der französischen und der irischen Regierung zeigen, der anlässlich des gestrigen Fußballweltmeisterschaftsvorrundenqualifikationsrelegationsspiels (merkt euch das Wort für “Galgenmännchen”!) (0:1 für Frankreich) stattfand.

Frankreich empfängt IrlandVollen Briefwechsel durch Klick hier öffnen.

Außerdem hat mich Max auf folgendes, uraltes Video hingewiesen. Ich weiß, es ist eher niveaulos – aber ich find’s dennoch grandios: Penis.

Viel Spaß damit.

Intelligenz.

Veröffentlicht in Leben., Ordnung der Welt. am 10/11/2009 von Zottel

Von der in der Überschrift genannten Eigenschaft scheint das Amtsgericht Leipzig nicht sonderlich viel zu haben. Aber der Reihe nach.

In regelmäßigen Abständen (etwa alle drei bis vier Monate) werde ich in einer Unterhaltssache gegen meinen Vater nach Leipzig geladen. Luftlinie rund 400 km, auf der Autobahn locker noch mal 100 km mehr, mit der Bahn im Idealfall unter sechs Stunden – das mal als Rahmendaten.

Beim ersten Termin, der insgesamt immerhin rund 20 Minuten (!) dauerte, musste ich an einem Dienstagmorgen um 10:00 Uhr erscheinen. In Leipzig. Dies ist nicht möglich, ohne bereits am Vorabend anzureisen und irgendwo kostenintensiv zu übernachten. Dank eines treuen Freundes und guten Fahrers blieb’s für mich bei rund 90,- Euro. Schon während der Verhandlung wurde angesprochen, zukünftige Termine doch meiner Anreise zuliebe etwas später zu legen. “Machen wir halt 10:30 Uhr statt 10:00 Uhr?!”, hatte die Richterin damals vorgeschlagen – dank Intervention meines Vaters wurde dann 14:00 Uhr daraus.

Beim zweiten Termin konnte ich also noch am selben Tag anreisen und hatte somit nur die Spritkosten zu tragen. Der Termin verlief erfolg- und vor allem ergebnislos und auch ein neuer Termin wurde aufgrund gerichtlicher Auflagen vorerst nicht anberaumt. Dennoch war dieser Termin insofern schon wesentlich angenehmer, als dass ich nur einen Tag unterwegs war. Vor einigen Wochen kam dann eine neue Ladung mit Bitte um Stellungnahme – für den 17.11. um 11:00 Uhr. In dieser Stellungnahme hatte mein Anwalt um Terminverlegung gebeten.

Abschließend beantragen wir den Termin am 17.11.2009 auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen (ab 13.00 Uhr), da keine Zugverbindung gegeben ist, die ein Eintreffen des Klägers um 11.00 Uhr in Leipzig ermöglicht.

So weit, so gut. Heute hatte ich dann eine Kopie der neuen Ladung im Briefkasten. Ich zitiere:

[...] zu dem auf Dienstag, 17.11.2009 – 11:00 Uhr – angesetzten Termin müssen Sie nicht mehr erscheinen. Der Termin findet nicht statt: auf Antrag des Klägervertreters.

Die Ladung zu diesem Termin ist daher gegenstandslos.

Der Termin wurde verlegt auf
Dienstag, 23. Februar 2010 um 10:00 Uhr, [...]

Zu diesem neuen Termin werden Sie hiermit geladen.

Ich habe darauf hin mit meinem Anwalt telefoniert. Dieser reagierte wortkarg – mit Gelächter.

Sechzig.

Veröffentlicht in Kategorie ohne Namen. am 09/11/2009 von Zottel

Ich habe mit heute sechzig Donuts gekauft. Ernsthaft. Aufgrund meines Nebenjobs sitze ich quasi an der Quelle, da wir in der Tankstelle einen Backshop haben und ich so Rohlinge zum Einkaufspreis (+MwSt.) erstehen konnte.

Aktueller Zwischenstand: 54 Donuts übrig.

Dekadenz.

Veröffentlicht in Leben. am 11/10/2009 von Zottel

Ich habe gestern bei der Arbeit eine Milchschnitte gekauft. Tankstellenpreis, -,49 Euro.

Ich habe mit Karte gezahlt.

Die Welt ist klein.

Veröffentlicht in Ballsport., Leben. am 28/08/2009 von Zottel

Ich hatte heute meinen ersten Probetag bei einem neuen Job. Es lief sehr gut. Darum soll es hier aber nicht gehen.

Meine Chefin fährt ein Auto mit Heinsberger Kennzeichen. Zum Kreis Heinsberg, der unweit von Aachen liegt, gehört auch die Stadt Erkelenz sowie das Örtchen Gerderath. Ob meine Chefin da (noch) wohnt, weiß ich nicht – tut auch nichts zur Sache. Aber jemand anderes kommt von dort.

Richtige Bedeutung bekam das Heinsberger Kennzeichen allerdings erst, als ich den Nachnamen meiner Chefin auf dem Dienstplan las (da wir nur gemeinsam in einer Tankstelle kassieren, Duzen wir uns von vornherein). Holtby. Da war doch mal was?! Erkelenz, Heinsberg, Aachen, Holtby? Ach, ganz bestimmt nicht.

Nach der gemeinsamen Schicht wünschten wir einander also ein schönes Wochenende. Ich erwähnte, dass ich morgen zum Fußball fahre. Sie auch. Nach Gelsenkirchen. Wegen ihres Bruders.

Ich habe etwas gebraucht, um zu realisieren, dass meine Chefin wirklich die große Schwester von Lewis Holtby ist. Lewis Holtby, Profi beim Dreckspack. Ich bin verflucht. Meine Chefin ist blau angefärbt. Die Welt ist klein.